Die Pousada do Sobrado ist ein recht nobler Landsitz, der einer ewig alten Familie gehört. Einer deren Töchter war sogar mal mit einem uruguaianischen Präsidenten verheiratet. Also: Diese Pousada ist geschichtsträchtig. Und sieht auch so aus. Das Hauptgebäude wurde von Sklaven gebaut, innen stehen lauter alte Möbel, die man sich kaum anzufassen traut.
Der “Garten” ist wundervoll angelegt. Mit vielen Tieren, einem künstlichen See (ebenfalls von Sklaven erbaut), einer künstlichen Grotte.
Was habe ich dort gemacht? Nachdem ich am Donnerstagmorgen Bagé unsicher machte, ein wenig die Hauptstraße entlanggeschlendert war, mir Rathaus, Bibliothek, Kulturzentrum und andere schicke Gebäude angeschaut hatte, ließ ich einfach nur die Seele baumeln. So richtig gefaulenzt habe ich. Die Ruhe genossen, die Natur, das Gänseschnattern.
Nach einer weiteren Nacht mit beheizbarer Matratze ging es am Freitagmittag auch schon wieder zurück nach Porto Alegre, wo ich abends mittem im Berufsverkehr wieder ankam. Und wo mir auffiel, wie extrem laut diese Stadt ist.
Entspannt und erholt, wie ich nun bin, trotze ich dem Großstadtstress und freue mich auf die letzten Tage in Brasilien!
Meine Lieben, es gibt extrem viele neue Fotos auf http://picasaweb.google.com/jetteaufreisen
4.) Bilder aus Bagé (“Nichtstun auf der Farm”)
Aufs baldige Wiedersehen,
Jettinha
